Informationen zu den Familien Buschek, Tobel und Lerch stehen auf der website:

http://www.reginesager.de




Gustav Lerch geboren 2.8.1891 in Ringelshain/ bei Deutschgabel/ehemals Böhmen war der Sohn des Oberlehrers und Organisten Gustav Lerch und seiner Ehefrau Antonie, geb. Schiene.
Diese lebten in Ringelshain / bei Deutschgabel.
Am 27.8.1927 heiratete Gustav Lerch in der Pfarrkirche in Tuhan/ Bezirk Dauba Emma Haas.   
 Geboren wurde Emma Lerch am 2.6.1898 in Maschnitz/ Bezirk Dauba.
Emma Lerch war die Tochter des Eduard Haas, Kaufmann in Maschnitz und seiner  Ehefrau Katharina, geb. Ritschel.
Sie verstarb im März 1983 in Ingolstadt.
Emma und Gustav Lerch hatten vier Töchter.

Gustav Lerch war Studienrat in Weimar, er unterrichtete vorher  ein Jahr in der Schweiz und ein weiteres Jahr in England. Dann war er  Leiter des deutschen Rundfunks in Prag bis zumHerbst 1938.
Nach dem Krieg war er nur noch als freier Schriftsteller tätig.
Er schrieb folgende Bücher: 
Im Adam Kraft Verlag erschien 1937 die erste Auflage der “Nordböhmischen Dorfchronik“ von Gustav Lerch mit Erzählungen aus dieser Region.
„Das Ende der Erde“ erschien 1985 im Otto Reichl Verlag Remagen.
„Seltsames Geschehen“ erschien 1959 im Bogen Verlag München-Stuttgart.

Gustav Lerch kam, nachdem er bereits 1938 in die Hände der Gestapo geraten war in ein Arbeitslager, 1940 dann in ein Gefängnis und erneut in ein Arbeitslager.
Seine Wohnung in Prag wurde von der Gestapo verwüstet, alle Manuskripte, auch die seines Hauptwerks 
„Die Weltrevolution der Frühzeit“ wurden vernichtet.
Jahrelange wissenschaftliche Vorarbeiten gingen verloren.
Nach dem Krieg rekonstruierte er die wichtigsten Ergebnisse seiner Studien.
Ende 1956/1957 konnte er in der Seminarbibliothek der theologischen Fakultät in Eichstätt seine kritischen Erkenntnisse und seine
Deutung anhand theologischer Standardwerke überprüfen.
Das Buch erschien dann unter dem Titel „Das Ende der Erde“.

Gustav Lerch verstarb am 23.4.1975 in Bischofswiesen/ Berchtesgaden.






links „Villa Ibsen“ gemietet von Gustav Lerch - rechts Lerch-Häuser
Das Hochzeitszeitfoto  von Frau Eva Buschek, geb. Lerch und ihrem Ehemann Fritz Buschek.
Eva Buschek geboren am 8.3.1928 war die älteste Tochter des Gustav Lerch und seiner Ehefrau Emma Lerch geb. Haas.